Christina Hanisch

Portrait von Christina HanischChristina Hanisch wurde als erstes von fünf Kinder 1965 in Dortmund geboren.

Früh entdeckte sie ihre Affinität zur Musik und wurde von ihren Eltern auf ihren eigenen Wunsch hin auf jegliche Art unterstützt, so dass ihr wahres Leben in der Musikschule der Stadt Lüneburg stattfinden konnte und ihre Leidenschaft dort unterstützt wurde. So lernte sie Blockflöte, Akkordeon und Klavier spielen, sang im Kirchenchor.

Ansonsten waren ihre jüngeren Geschwister ihren frühen pädagogischen Versuchen ausgeliefert, so dass der Berufswunsch, Musikschullehrerin zu werden, für sie sehr früh feststand.

Nach dem Abitur studierte sie dann an der Folkwang Hochschule (heute: Folkwang Universität der Künste) in Essen das Fach Allgemeine Musikerziehung und Blockflöte und darf seit 1990 ihren Traumberuf an der Folkwang Musikschule Essen (bis 2019) und an der Musikschule der Stadt Bottrop ausüben. Eigentlich müsste man „ausleben" sagen, denn das darf sie dort wirklich mit den Fächern Eltern-Kind-Gruppen, Musikalische Früherziehung, Kinder- und Jugendmusicalchöre und Blockflöte sowie der Leitung von Ensembles. Zudem hat sie seit 1998 einen Lehrauftrag für „Didaktik und Methodik der Elementaren Musikpädagogik" an der Folkwang Universität.

Ihre Schüler*Innen und Studierenden inspirieren sie oft mit ihren eigenen Wünschen, d.h. sie komponiert Einhorn- und Spiderman-Lieder für sie, schreibt Musicals und denkt sich Geschichten für Früherziehungsstunden und Stimmbildung mit Kindern aus.

So kam sie aus Versehen zum Bilderbuchschreiben. Die Geschichte „Tonia, die Klangzauberin", ursprünglich als Musical gedacht, lag schon lange in der Schublade. Doch woher jemanden bekommen, der die Bilder zur Geschichte malen kann? Eine Veranstaltung in Bottrop, die Künstler*Innen miteinander vernetzen sollte, verhalf ihr dann zu dem richtigen Tipp und Dana Smolny wurde gefunden. Schon die ersten Skizzen verrieten Christina Hanisch, dass niemand besser als Dana Smolny ihre Geschichte verstand und diese erst komplettierte: Obgleich noch schwarz-weiß, konnte man schon die Farben erkennen, mit denen die Figuren zum Leben erweckt werden würden.

So entstand dieses wunderbare Musikmärchen und wird hoffentlich viele kleine und große Leser*Innen verzaubern und begeistern.